Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) 2018

Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) 2018

Unser Innenministerium möchte sich die Fakten gerne schön reden, vielleicht um sich erfolgreicher in der Öffentlichkeit präsentieren zu können.
So wie aktuell auch hier, in der Pressemitteilung der aktuellen polizeilichen Kriminalstatistik 2018.

In der PKS 2018 wird dem Bürger ein starker Rückgang der Straftaten vorgaukelt und somit ein verzerrtes Bild gezeigt.
Unsere Erfahrung aus der täglichen Praxis durch die Beratungsgespräche mit den Kunden, ergibt da nämlich ein völlig anderes Ergebnis.
Die Straftaten haben nicht abgenommen, es werden nur deutlich weniger Delikte bei der Polizei zur Anzeige gebracht.

Wir haben die objektive Verwertbarkeit der Kriminalstatistik bereits im vergangenen Jahr angezweifelt und stehen mit dieser Meinung auch nicht ganz alleine da.
In diesem Video nimmt SAT 1 die Kriminalstatistik auseinander:



Pressemitteilung von „Nicht bei mir!“

Pressemitteilung von „Nicht bei mir!“
Polizeiliche Kriminalstatistik 2017 (PKS)

Polizei meldet sinkende Einbruchzahlen, doch es bleibt viel zu tun!

• Erfolg in 2017: Zahl der Einbrüche sinkt erheblich …

Hier weiterlesen:
Pressemitteilung_PKS 2017

Nun denn, wir können dieser Statistik nicht so ganz glauben, denn unsere Erfahrungen aus der tagtäglichen Praxis sagen da etwas anderes aus:

Unser Statement zur PKS



Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) 2017

Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) 2017

Deutlich weniger Straftaten – Aufklärungsquote auf Rekordhoch – Wohnungseinbruchdiebstahl und Straßenkriminalität weiter rückläufig!

15.02.2018 Pressestelle: Hessisches Ministerium des Innern und für Sport.

Die neue Polizeiliche Kriminalstatistik 2017 ist erschienen.

Aber kann man sich auf diese Zahlen auch verlassen?

Wie sich das mit solchen Statistiken immer so verhält, lässt sich natürlich alles beschönigen und man kann sich auch selbst etwas vormachen.

Unsere Erfahrungen aus der Praxis, die wir bei der täglichen Bearbeitung von Einbruchschäden gewinnen konnten, zeigen da jedenfalls ein weniger positives Ergebnis.

Bei den Beratungsgesprächen mit unseren Kunden kristallisiert sich immer häufiger heraus, das die Bürger mittlerweile eher gefrustet und enttäuscht sind.
Viele haben nach dem Einbruch überhaupt keine Anzeige mehr bei der Polizei erstattet, denn die Aufklärungsquote scheint einfach zu gering.
Man rechnet sich kaum noch Chancen aus, sein gestohlenes Eigentum irgendwann wieder einmal zurückzubekommen.
Häufig flattert nach ein paar Monaten nur noch ein formloses Schreiben der Staatsanwaltschaft ins Haus, in dem mitgeteilt wird, das die Ermittlungen mangels Beweisen eingestellt wurden.

Dazu kommt noch die Tatsache, das die Polizei wegen anhaltendem Personalmangel stets überlastet ist und man sich nicht den ganzen Tag zu Hause hinsetzen möchte, nur um auf die Beamten zu warten.

Wir haben bei unseren Beratungsgesprächen schon häufiger feststellen können, das immer mehr Bürger überhaupt keine Hausratversicherung gegen Einbruchdiebstahl abgeschlossen haben. Einerseits sicher um Geld zu sparen, aber auch deshalb, weil die Versicherungen fast nie den vollen Schaden ersetzen. Besonders schwierig wird es bei Unterversicherung und wenn die Kaufbelege und Nachweise fehlen.

Es ist natürlich nur schwer einzuschätzen, wie sehr diese Punkte eine Statistik insgesamt beeinflussen können, aber das Einbrüche nicht mehr polizeilich gemeldet und somit auch nicht mehr statistisch erfasst werden, ist besonders in der letzten Zeit keine Seltenheit geworden.

Es mag durchaus sein, das die erfolgreich durchgeführten Einbrüche durch die vielen Präventionsmassnahmen der Bürger durchaus derzeit stagnieren oder gar etwas zurückgegangen sind, aber so genau weiß das eigentlich niemand. Wirklich vorstellen können wir uns das allerdings nicht. Unsere Polizeistationen sind permanent unterbesetzt und die Technik ist vielerorts völlig veraltet oder defekt. Nach den Angaben der Gewerkschaft der Polizei (GdP) haben die deutschen Polizisten in 2017 rund 22 Millionen Überstunden gemacht, ähnlich viele wie auch in 2016.
Dazu kommen neue Tätergruppen, wie beispielsweise die professionell organisierten Tschetschenischen Diebesbanden, die jetzt hier vermehrt aktiv wurden.

So wirklich überzeugen kann uns die neue Polizeiliche Kriminalstatistik also nicht.
Man sollte sich also im Innenministerium vielleicht nicht so sehr auf die breiten Schultern klopfen, wenn man die wahren Zahlen selbst nicht kennt.

Ihr Sicherheitsteam.