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Fit für den Winter: Türen und Schließsysteme rechtzeitig warten
Wenn die Temperaturen sinken, lohnt es sich, Türen, Schlösser und Schließanlagen genauer unter die Lupe zu nehmen.
Wir sind auf Sicherheitstechnik spezialisiert und machen das für Sie.
Eine rechtzeitige professionelle Wartung kostet weniger als man denkt.
Kälte, Feuchtigkeit und Temperaturschwankungen können die Funktion von Türanlagen beeinflussen.
Gleichzeitig steigt in vielen Gebäuden der Bedarf an gut schließenden Türen, zuverlässiger Zutrittskontrolle und funktionierendem Einbruchschutz.
Eine rechtzeitige Wartung hilft Störungen zu vermeiden und Verschleiß frühzeitig zu erkennen.
Elektronikzylinder: Batterien rechtzeitig wechseln
Elektronische Schließzylinder und Zutrittskontrollsysteme sind aus vielen Gebäuden nicht mehr wegzudenken.
Damit sie zuverlässig funktionieren, sollte vor Beginn der kalten Jahreszeit die Batterie überprüft werden.
Werden Warnmeldungen ignoriert, kann es im ungünstigsten Fall zu einem Ausfall der elektronischen Zutrittsfunktion kommen.
Ein vorsorglicher Batteriewechsel schafft Sicherheit und verhindert unnötige Störungen im laufenden Betrieb.
Bei dieser Gelegenheit empfiehlt es sich, auch die übrigen Funktionen zu kontrollieren.
Elektronische Schließsysteme
Lassen sich Transponder und Karten zuverlässig auslesen?
Funktionieren die Berechtigungen wie vorgesehen?
Sind noch alte oder nicht mehr benötigte Zutrittsberechtigungen hinterlegt?
Auch die mechanische Funktion des Zylinders sollte überprüft werden.
Dabei beachten wir selbstverständlich die vom Hersteller freigegebenen Batterietypen und Pflegehinweise.
Mechanische Schließsysteme
An sehr stark frequentierten Türen sollte man einmal jährlich die Schließzylinder reinigen.
Sämtliche Zylinder sind mit dem entsprechenden Pflegemittel schmieren.
Funktionsprüfung.
Türschließer richtig einstellen
Ein Türschließer muss die Tür zuverlässig und kontrolliert schließen und gerade bei stark frequentierten Eingängen ist das entscheidend.
Durch die niedrigeren Temperaturen im Winter ändert sich auch die Viskosität des Hydrauliköls.
Schließt eine Tür zu langsam oder bleibt sie kurz vor der Falle stehen, wird sie unverschlossen bleiben.
Ist die Schließgeschwindigkeit dagegen zu hoch eingestellt, entstehen unnötige Belastungen für Tür, Rahmen, Beschläge und Nutzer.
Bei der Wartung sollten deshalb Schließgeschwindigkeit, Endschlag und Schließfunktion kontrolliert werden.
Ebenso wichtig sind die Befestigungen und der Zustand des Türschließers.
Sichtbarer Ölverlust oder lockere Bauteile können auf einen Defekt hinweisen.
Eine fachgerechte Einstellung sorgt dafür, dass die Tür zuverlässig schließt, ohne unnötig hart ins Schloss zu fallen.
Besondere Aufmerksamkeit verdienen Brand- und Rauchschutztüren sowie Türen mit Feststellanlagen.
Sie müssen ihre vorgesehene Funktion jederzeit erfüllen.
Veränderungen an solchen Anlagen dürfen deshalb nur im Rahmen der geltenden Vorgaben und durch entsprechend qualifizierte Personen vorgenommen werden.
Zugluft vermeiden und Türdichtungen kontrollieren
Undichte Türen machen sich besonders in der Heizperiode bemerkbar.
Kalte Luft dringt ein, Wärme geht verloren und der Komfort im Gebäude sinkt.
Häufig liegt die Ursache an verschlissenen Türdichtungen, einer falsch eingestellten Tür oder einer beschädigten Bodendichtung.
Bei der Kontrolle sollte geprüft werden, ob die Dichtungen noch elastisch sind und gleichmäßig anliegen.
Poröse, eingerissene oder dauerhaft zusammengedrückte Dichtungen können ihre Funktion nicht mehr zuverlässig erfüllen.
Auch absenkbare Bodendichtungen und Türschwellen verdienen Aufmerksamkeit.
Gerade im Eingangsbereich können kleine Undichtigkeiten spürbare Auswirkungen haben.
Außerdem sollten Türbänder, Scharniere und Befestigungen kontrolliert werden.
Hat sich eine Tür abgesenkt oder schleift sie am Boden, kann das auf Verschleiß oder lockere Befestigungen hindeuten.
Eine fachgerechte Justierung verbessert nicht nur die Dichtheit, sondern kann auch dafür sorgen, dass Schloss und Verriegelung wieder sauber ineinandergreifen.
Dies betrifft natürlich alle Elemente, auch Fenster, Balkon- und Terrassentüren.
Schlösser und Beschläge fachgerecht pflegen
Schwergängige Schlösser, hakende Fallen oder schwer zu betätigende Mehrfachverriegelungen sind typische Anzeichen dafür, dass eine Tür überprüft werden sollte.
Schmutz, Verschleiß und eine ungünstige Einstellung können die Bedienung erschweren.
Wird dann mit Gewalt am Schlüssel oder Türgriff gearbeitet, drohen zusätzliche Schäden.
Besonders bei Schlössern mit Mehrfachverriegelung kann ein einzelner abgebrochener Zahn das gesamte Getriebe blockieren.
Die Öffnung kann dann aufwändig und teuer werden.

Eine regelmäßige Sicht- und Funktionskontrolle hilft, solche Probleme frühzeitig zu erkennen.
Türgriffe, Schutzbeschläge, Schließbleche und Befestigungsschrauben sollten fest sitzen und dürfen keine auffälligen Beschädigungen aufweisen.
Auch die Verriegelung muss leichtgängig funktionieren.
Dabei ist wichtig, zwischen einem Problem im Schloss und einer falsch eingestellten Tür zu unterscheiden.
Nicht immer ist der Schließzylinder oder das Schloß selbst die Ursache.
Für die Pflege von Schließzylindern und beweglichen Teilen sollten ausschließlich geeignete, vom Hersteller empfohlene Mittel verwendet werden.
Ungeeignete Öle, Sprays oder Graphitpuder können Rückstände hinterlassen und die Funktion beeinträchtigen.
Weniger ist hier oft mehr, Entscheidend ist das richtige Pflegemittel und die fachgerechte Anwendung.
Einbruchschutz und Verriegelung überprüfen
Die kalte Jahreszeit ist auch ein guter Anlass, die mechanische Sicherheit von Türen zu kontrollieren.
Schutzbeschläge, Schließbleche, Zusatzschlösser und Mehrfachverriegelungen müssen zuverlässig funktionieren.
Lockere Schrauben, beschädigte Bauteile oder ungewöhnliches Spiel zwischen Türblatt und Rahmen sollten nicht unbeachtet bleiben.
Auch der Zustand des Schließzylinders ist wichtig
Beschädigungen oder ein ungünstiger Überstand können die Schutzwirkung beeinträchtigen.
Bei Auffälligkeiten sollte geprüft werden, ob einzelne Bauteile instand gesetzt oder ausgetauscht werden müssen.
Eine regelmäßige Wartung ersetzt zwar keine fachliche Bewertung des Einbruchschutzes, trägt aber dazu bei, die vorhandene Sicherheitstechnik funktionsfähig zu halten.
Bei elektronischen Zutrittssystemen gehört außerdem die Überprüfung der Berechtigungen zur regelmäßigen Pflege.
Nicht mehr benötigte Zugänge sollten deaktiviert und verlorene Transponder entsprechend den Systemmöglichkeiten gesperrt werden.
So bleibt nachvollziehbar, wer Zugang zum Gebäude hat.
Flucht- und Rettungswege im Blick behalten
Bei der Wartung von Türen darf die Sicherheit im Brandfall nicht zu kurz kommen.
Flucht- und Rettungswegtüren müssen sich im vorgesehenen Betriebszustand zuverlässig öffnen lassen.
Panikbeschläge, Notausgangsverschlüsse und elektrische Verriegelungen müssen entsprechend ihrer Funktion geprüft werden.
Brandschutz- und Rauchschutztüren dürfen nicht verkeilt oder durch ungeeignete Hilfsmittel offengehalten werden.
Auch Feststellanlagen müssen ordnungsgemäß funktionieren.
Wartungsarbeiten an diesen Einrichtungen sind nach den geltenden Vorschriften und Herstellerangaben durchzuführen.
Werden Mängel festgestellt, müssen sie fachgerecht behoben werden, damit die Schutzfunktion erhalten bleibt.
Regelmäßige Wartung zahlt sich aus
Eine Türanlage besteht aus mehreren Komponenten, die aufeinander abgestimmt sein müssen.
Schon eine falsch eingestellte Tür kann dazu führen, dass ein Schloss schwergängig wird, eine Dichtung nicht mehr richtig anliegt oder ein Türschließer seine Aufgabe nicht zuverlässig erfüllt. Deshalb sollte bei der Wartung nicht nur das einzelne Bauteil betrachtet werden, sondern immer die gesamte Funktion der Tür.
Werden Türen, Beschläge, Schließsysteme und elektronische Komponenten regelmäßig kontrolliert, lassen sich viele Probleme frühzeitig erkennen.
Das reduziert unnötige Ausfälle, vermeidet Folgeschäden und trägt dazu bei, die Sicherheit im Gebäude aufrechtzuerhalten.
Beesonders vor dem Winter ist daher ein systematischer Blick auf die gesamte Tür- und Sicherheitstechnik sinnvoll.
So lassen sich Mängel beheben, bevor sie im täglichen Betrieb zu einem echten Problem werden.
Rauchmelder kontrollieren und warten
Rauchmelder gehören zu den wichtigsten Sicherheitseinrichtungen in Gebäuden.
Damit sie im Ernstfall zuverlässig warnen, müssen sie regelmäßig meist einmal jährlich kontrolliert und gewartet werden (vom Bundesland abhängig).
Dabei sind die Funktionstaste, die Energieversorgung und mögliche Störmeldungen zu überprüfen.
Auch die Raucheintrittsöffnungen müssen frei von Staub und Verschmutzungen sein.
Batteriebetriebene Geräte sollten auf ihren Energiezustand geprüft werden.
Bei fest eingebauten Langzeitbatterien oder vernetzten Rauchmeldern gelten die jeweiligen Wartungs- und Austauschvorgaben des Herstellers.
Ebenso wichtig ist die Kontrolle des Montageorts, denn Rauchmelder dürfen nicht durch Möbel, Regale und andere Hindernisse in ihrer Funktion beeinträchtigt werden.
Geräte, die das Ende ihrer vorgesehenen Lebensdauer erreicht haben, müssen rechtzeitig ersetzt werden.
Wichtig im Schadensfall für die Versicherung ist eine Dokumentation der Wartung des Fachbetriebes.
Bewegungsmelder und Außenbeleuchtung prüfen
Bewegungsmelder sorgen dafür, dass Eingangsbereiche, Zufahrten und andere sicherheitsrelevante Bereiche bei Bedarf beleuchtet werden.
Gerade in der dunklen Jahreszeit ist eine zuverlässige Funktion wichtig.
Bei der Wartung sollte geprüft werden, ob die Erfassung zuverlässig arbeitet und die Beleuchtung bei Bewegung wie vorgesehen eingeschaltet wird.
Verschmutzte Sensorflächen, ungünstig eingestellte Erfassungsbereiche oder Bewuchs können die Funktion beeinträchtigen.
Auch die eingestellte Nachlaufzeit, die Dämmerungsschwelle und die Ausrichtung des Melders sollten kontrolliert werden.
Bei Außenanlagen empfiehlt es sich außerdem, Gehäuse, Befestigungen und Leitungsanschlüsse auf sichtbare Schäden und Feuchtigkeitseintritt zu überprüfen.
Eine korrekt eingestellte Beleuchtung verbessert die Orientierung und kann dazu beitragen, dunkle Bereiche rund um das Gebäude zu reduzieren.
Einbruchmeldeanlagen regelmäßig warten
Eine Einbruchmeldeanlage bietet nur dann zuverlässigen Schutz, wenn alle Komponenten ordnungsgemäß funktionieren.
Bei der regelmäßigen Wartung werden deshalb die Zentrale, die Energieversorgung, die Melder und die Übertragungseinrichtungen kontrolliert.
Auch der Zustand der Notstromversorgung sollte überprüft werden, damit die Anlage bei einem Ausfall der regulären Stromversorgung entsprechend ihrer Auslegung weiterarbeiten kann.

Tür- und Fensterkontakte, Bewegungsmelder sowie gegebenenfalls Glasbruchmelder müssen auf ihre Funktion geprüft werden.
Ebenso wichtig sind die Überprüfung der Scharfschaltung, der Alarmierung und der vorgesehenen Alarmübertragung.
Störmeldungen sollten nicht einfach quittiert und anschließend ignoriert werden, sondern müssen auf ihre Ursache hin untersucht werden.
Die Prüfung sollte nach den Vorgaben des Herstellers und dem jeweiligen Anlagenkonzept erfolgen.
Werden Schwachstellen oder technische Defekte festgestellt, sollten diese zeitnah durch einen Fachbetrieb behoben werden.
Videoüberwachung und Kameras kontrollieren
Auch Videoüberwachungsanlagen sollten regelmäßig überprüft werden.
Witterung, Schmutz und Feuchtigkeit können die Bildqualität beeinträchtigen, insbesondere bei außen montierten Kameras.
Verschmutzte Objektive, verstellte Kameras oder beschädigte Gehäuse können dazu führen, dass wichtige Bereiche nicht mehr ausreichend erfasst werden.
Bei der Wartung sollten deshalb Bildausschnitt, Schärfe und Bildqualität kontrolliert werden.
Ebenso wichtig ist die Prüfung der Nachtsichtfunktion beziehungsweise der Infrarotbeleuchtung, sofern vorhanden.
Die Aufzeichnung, die Speicherung und die Wiedergabe der Bilder müssen ebenfalls zuverlässig funktionieren.
Bei vernetzten Systemen empfiehlt sich zusätzlich eine Kontrolle der Netzwerkverbindungen, der Systemzeit und der vorgesehenen Benachrichtigungen.
Besondere Aufmerksamkeit verdient die Energieversorgung.
Netzteile, Steckverbindungen und gegebenenfalls vorhandene Notstromkomponenten müssen entsprechend ihrer Ausführung zuverlässig arbeiten.
Bei außen montierten Geräten sind außerdem Befestigungen und Kabeldurchführungen auf sichtbare Beschädigungen zu prüfen.
Die Wartung sollte stets so durchgeführt werden, dass die geltenden Datenschutzvorgaben und die festgelegten Überwachungsbereiche eingehalten werden.
Zutrittskontrolle, Türkontakte und elektrische Türöffner testen
Neben mechanischen Schlössern und elektronischen Schließzylindern sollten auch die übrigen Komponenten der Zutrittskontrolle in die Wartung einbezogen werden.
Dazu gehören Kartenleser, Tastaturen, elektrische Türöffner und Türkontakte.
Sie müssen zuverlässig auf berechtigte Zugangsversuche reagieren und den vorgesehenen Betriebszustand melden.
Bei der Funktionsprüfung ist insbesondere darauf zu achten, ob Türen nach einer Freigabe ordnungsgemäß öffnen und anschließend wieder sicher schließen.
Auch die Rückmeldung des Türzustands an die Zutrittskontrolle oder Einbruchmeldeanlage sollte, sofern vorhanden, überprüft werden.
Sichtbare Schäden an Leitungen, Gehäusen oder Befestigungen sind ebenso zu berücksichtigen wie wiederkehrende Fehlermeldungen.
Bei elektrisch verriegelten Türen muss außerdem das vorgesehene Verhalten bei Stromausfall und bei einer Störung überprüft werden.
Dabei sind die jeweilige Sicherheitsfunktion, die Anforderungen an Flucht- und Rettungswege sowie die Herstellervorgaben maßgeblich.
Wartung dokumentieren und Mängel rechtzeitig beheben
Eine sorgfältige Wartung endet nicht mit der Funktionsprüfung.
Festgestellte Mängel, durchgeführte Arbeiten und ausgetauschte Komponenten sollten nachvollziehbar dokumentiert werden.
Das erleichtert spätere Kontrollen und hilft dabei, wiederkehrende Störungen oder Verschleiß frühzeitig zu erkennen.

Gerade bei umfangreicheren Sicherheitssystemen empfiehlt es sich, feste Wartungsintervalle zu vereinbaren und die jeweiligen Zuständigkeiten klar festzulegen.
So bleiben Rauchmelder, Bewegungsmelder, Einbruchmeldeanlagen und Videoüberwachung ebenso im Blick wie Türen, Schlösser und elektronische Zutrittssysteme.
Ein systematischer Sicherheitscheck vor dem Winter schafft damit eine gute Grundlage für einen zuverlässigen Betrieb während der gesamten kalten Jahreszeit.

Rufen Sie uns an, wir sind für Sie da!
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Sicherheitstechnik 2026
Was kommt nach dem klassischen Schlüssel?
Mechanik, Elektronik und digitale Zutrittskontrolle – die moderne Sicherheitstechnik verändert sich.
Der klassische Schlüssel hat über viele Jahrzehnte zuverlässig Türen geöffnet und Gebäude gesichert.
Doch die Anforderungen an moderne Sicherheit haben sich verändert.
Heute geht es längst nicht mehr nur darum, eine Tür möglichst schwer überwindbar zu machen.
Es geht auch um die Frage, wer wann Zutritt erhält, wie Berechtigungen verwaltet werden und wie unterschiedliche
Sicherheitssysteme miteinander kommunizieren.
Dabei verschwindet die klassische Mechanik keineswegs. Im Gegenteil: Moderne Sicherheit setzt zunehmend auf
die Kombination aus mechanischem Grundschutz und intelligenter Elektronik.
Mechanik bleibt die Grundlage
Bei aller Digitalisierung gilt weiterhin ein wichtiger Grundsatz:
Mechanik vor Elektronik.
Eine Alarmanlage kann einen Einbruch melden.
Eine Kamera kann einen Täter erkennen.
Eine App kann eine Benachrichtigung auf das Smartphone schicken.
Eine stabile mechanische Sicherung dagegen kann bereits den Einbruch verhindern oder zumindest erheblich erschweren.
Hochwertige Schließzylinder, Zusatzsicherungen für Türen und Fenster, Schutzbeschläge und weitere
mechanische Maßnahmen bilden deshalb weiterhin die Grundlage eines wirksamen Einbruchschutzes.
Für uns als Sicherheitsfachbetrieb ist deshalb nicht die Frage entscheidend, ob Mechanik oder Elektronik eingesetzt werden soll.
Entscheidend ist vielmehr, wie beide Bereiche sinnvoll miteinander kombiniert werden.

Der Schlüssel wird digital
Ein deutlicher Trend der vergangenen Jahre ist die Entwicklung von der klassischen Schließanlage hin zur elektronischen Zutrittskontrolle.
Elektronikzylinder und digitale Schließsysteme ermöglichen Funktionen, die mit einem herkömmlichen Schlüssel nur schwer umzusetzen sind.
Zum Beispiel können Zutrittsberechtigungen:
zeitlich begrenzt vergeben werden,
bei Bedarf sofort geändert oder entzogen werden,
bestimmten Personen oder Nutzergruppen zugeordnet werden,
teilweise über Smartphone, Transponder oder andere Identmedien genutzt werden,
zentral verwaltet und dokumentiert werden.
Das ist besonders für Unternehmen interessant.
Wenn ein Mitarbeiter das Unternehmen verlässt, ein Schlüssel verloren geht oder ein externer Dienstleister nur für einen bestimmten Zeitraum Zugang benötigt,
kann eine elektronische Lösung die Verwaltung deutlich vereinfachen.
Der klassische Schlüssel muss dafür nicht grundsätzlich verschwinden.
Je nach Gebäude und Sicherheitsanforderung kann eine mechanische Schließanlage weiterhin die richtige Lösung sein.
Videoüberwachung wird intelligenter
Auch bei der Videoüberwachung hat sich viel verändert.
Moderne Kamerasysteme können heute weit mehr als lediglich Bilder aufzeichnen.
Intelligente Funktionen können beispielsweise Personen oder Bewegungen erkennen und bestimmte Ereignisse gezielt melden.
Damit wird aus der klassischen Kamera zunehmend ein Bestandteil eines umfassenden Sicherheitskonzepts.
Besonders interessant ist die Verbindung mit anderen Systemen.
Wird beispielsweise eine Bewegung erkannt, kann abhängig von der eingesetzten Technik eine entsprechende Meldung
ausgelöst oder ein weiteres Sicherheitssystem aktiviert werden.
aber nicht jede Kamera ist für jeden Einsatzort geeignet und nicht jede Funktion ist in jedem Gebäude sinnvoll.
Alarmanlagen: schneller reagieren
Einbruchmeldeanlagen bleiben ein wichtiger Bestandteil moderner Sicherheitstechnik.
Während mechanische Sicherungen einen Einbruch erschweren sollen, übernehmen elektronische Systeme
vor allem die Aufgabe der Erkennung und Meldung.
Tür- und Fensterkontakte, Bewegungsmelder und weitere Sensoren können einen Einbruchversuch frühzeitig erkennen.
Moderne Systeme bieten darüber hinaus die Möglichkeit, Meldungen an definierte Empfänger weiterzugeben.
Dadurch kann schneller reagiert werden – unabhängig davon, ob man sich gerade zu Hause, im Büro oder unterwegs befindet.
Vernetzung ist einer der großen Trends
Die Zukunft der Sicherheitstechnik liegt zunehmend in der Vernetzung.
Zutrittskontrolle, Alarmanlage, Videoüberwachung und weitere Komponenten werden nicht mehr zwangsläufig als einzelne Systeme betrachtet.
Stattdessen entsteht ein Gesamtkonzept, bei dem die einzelnen Komponenten miteinander kommunizieren können.
Das bringt Vorteile, stellt aber gleichzeitig höhere Anforderungen an Planung und Installation.
Denn je stärker ein Sicherheitssystem vernetzt ist, desto wichtiger werden eine professionelle Konfiguration,
regelmäßige Wartung und ein zuverlässiger Schutz der eingesetzten Systeme.

Sicherheit muss zum Gebäude passen
Ein häufiger Fehler bei der Planung ist der Blick auf einzelne Produkte.
Die beste Kamera nützt wenig, wenn ein ungesichertes Fenster daneben den einfachen Zugang ermöglicht.
Ein hochwertiger elektronischer Zylinder ist nicht automatisch die optimale Lösung für jedes Gebäude.
Deshalb sollte Sicherheit immer ganzheitlich betrachtet werden:
Wie ist das Gebäude aufgebaut?
Wo liegen mögliche Schwachstellen?
Wer benötigt Zutritt?
Welche Bereiche müssen besonders geschützt werden?
Welche mechanischen und elektronischen Maßnahmen sind sinnvoll?
Erst aus diesen Fragen entsteht ein Sicherheitskonzept, das tatsächlich zum Objekt passt.
Was bedeutet das für Hausbesitzer und Unternehmen?
Für private Eigentümer kann bereits die Kombination aus hochwertiger mechanischer Absicherung, moderner
Schließtechnik und einer passenden elektronischen Lösung einen deutlichen Sicherheitsgewinn bringen.
Für Unternehmen wird die flexible Verwaltung von Zutrittsrechten zunehmend wichtiger.
Mitarbeiter, Reinigungskräfte, Handwerker oder externe Dienstleister benötigen häufig unterschiedliche Zugangsberechtigungen.
Hier können elektronische Systeme ihre Stärken ausspielen.
Aber auch Unternehmen sollten nicht vergessen: Digitale Technik ersetzt keinen soliden mechanischen Grundschutz.

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Komfortable Akku-Laufzeit.
Top Empfang. Zuverlässige Personenerkennung.
Detailreiche Farbbilder sogar nachts.
Jederzeit Info und Zugriff per App, inklusive Gegensprechfunktion.
Super einfache Inbetriebnahme – dies und noch mehr praktische Funktionen bekommst du mit der ABUS Akku-Kamera Pro.
Ohne Cloud-Kosten, kein Abo.
Diese Sicherheitskamera benötigt keine Steckdose & erkennt Personen: Schütze dein Zuhause, schrecke Eindringlinge ab, behalte deine Liebsten im Blick.
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Aus der Presse: Artikel im Usinger Anzeigeblatt vom 05.06.2026

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Die Einbruch-Diebstahldelikte steigen wieder an!
Die dunkle Jahreszeit sorgt wieder für einen drastischen Anstieg der Einbrüche.
Die jährliche erscheinende Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) zeigt auf, dass die Zahl der Einbrüche in Wohnungen und Häuser kontinuierlich zugenommen hat.
Hier hilft nur ein wirksamer Diebstahlschutz mit professioneller Beratung und fachgerechter Installation.

Neben der steigenden Zahl an Einbrüchen lohnt es sich auch, die Aufmerksamkeit auf eine weitere Statistik zu richten.
Sie zeigt, dass es einem Einbrecher bei fast jedem zweiten Angriff nicht gelingt, in die Immobilie einzudringen.
Das zeigt die Bedeutung von hochwertiger Sicherheitstechnik!
Ein professioneller Diebstahlschutz ist wirksam und verhindert, dass den Dieben ihr Einbruchsversuche gelingt.

Der Anstieg der Zahl „erfolgreicher“ Einbrüche lässt darauf schließen, dass es Diebe leichter haben.
Daher sollten Verbraucher ihre Sicherheitsmaßnahmen regelmäßig von Experten überprüfen lassen.“
Die Dynamik bei Einbrüchen aus Kellern, Dachböden und Waschküchen sowie von hochwertigen E-Bikes wird sich auch in diesem Jahr fortsetzen:
Effektiver Einbruchschutz erfordert Fachwissen und Kompetenz, sowohl bei der Planung als auch bei der Montage und sollte grundsätzlich durch Profis erfolgen.

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Einbrecher haben es in der Urlaubszeit besonders einfach.
Aber keine Panik: Wenn Sie unsere Tipps befolgen, können Sie Ihren Urlaub unbeschwert genießen.
Während der Corona-Krise sorgte der Trend zum Homeoffice dafür, dass die Einbruchstatistik stark rückläufig war.
Aber kaum war die Pandemie vorbei, stieg auch die Zahl der Einbruchsdelikte wieder stark an.
Es zeigt sich: Der coronabedingte Trend rückläufiger Einbruchszahlen scheint gestoppt.
Häufigstes Einbruchsziel sind immer noch alle leicht erreichbaren Fenster, Terrassen- und Wohnungstüren.
Täter lieben sowie dunkle Ecken, in denen es sich ungestört und unbeobachtet arbeiten lässt.
So sind auch Keller- und Nebentüren ein besonders beliebtes Angriffsziel.
Für wirksame Abhilfe kann hier eine automatische Beleuchtung“ sorgen.
Denn helles LED-Licht, angesteuert durch einen Bewegungsmelder, schrecken die Langfinger ab.
Stabile mechanische Einbruchsicherungen sind heute obligatorisch und sollten der Grundstandard in jedem Objekt sein.
Für jede bauliche Situation können wir Ihnen eine passende Lösung anbieten.
Eine fachgerechte und sorgfältige Montage ist immer die Voraussetzung, das die eingesetzten Produkte auch massiven Angriffen standhalten können.
Wir sind ein anerkannter Fachbetrieb und verfügen über ein 40-jähriges know-how.
Für eine Montage nach den strengen Herstellervorgaben, haben wir auch alle entsprechenden Spezialwerkzeuge.
Der Einbau von elektronischen Sicherungen, also Kamera-Überwachung, Alarmsystem und eine intelligente Zugangskontrolle,
leisten zusätzlich einen wichtigen Beitrag zum Schutz von Ihrem Eigentum.
Sie tragen dazu bei, dass Einbrecher abgeschreckt werden, scheitern und sich lieber ein anderes Objekt aussuchen.
Die Urlaubszeit im Sommer ist nach wie vor auch die beliebteste Einbruchszeit.
Da momentan viele Menschen in den Urlaub fahren, bieten leerstehende Häuser und Wohnungen eine perfekte Gelegenheit für Einbrecher.
Eindeutige Zeichen, an denen ein Einbrecher erkennen kann, dass ein Haus leer steht, sollten Sie unbedingt vermeiden.

Wer also beruhigt in den Urlaub fahren möchte, sollte vorsorgen.
Wir geben hierzu gerne hilfreiche Tipps:
Sorgen Sie für freie Sicht auf das Grundstück
Was normalerweise vor neugierigen Blicken schützen soll, kann Einbrechern eine perfekte Möglichkeit geben, sich unbemerkt auf Ihrem Grundstück aufzuhalten.
Bevor Sie also in den Urlaub fahren, sollten Sie alle Gegenstände, die eine freie Sicht auf das Haus und den Garten versperren, beiseite schaffen.
Alle Arten von Einstiegshilfen, wie Gartenmöbel, Pflanzengerüste oder sogar Leitern, sollten sicher aufbewahrt, bzw. angeschlossen werden.
Befindet sich Ihr Parkplatz direkt auf Ihrem Grundstück, bitten Sie Ihren Nachbarn, ob dieser dort ab und zu parken würde.
So erhalten potenzielle Einbrecher den Eindruck für ein bewohntes Haus.
Einbruchschutz Urlaub: Haben Sie die Post geregelt?
Ein überfüllter Briefkasten ist für Einbrecher ein eindeutiges Zeichen, dass das Haus leer steht.
Fragen Sie doch Ihren Nachbarn, ob dieser Ihren Briefkasten regelmäßig leeren kann.
Zeitungsabonnements können bei den meisten Verlagen für die Urlaubszeit abbestellt werden.
Auch sollten Sie auf Ihren Briefkasten keinen Verweis an den Nachbarn für den Postboten schreiben.
Simulieren Sie Anwesenheit
Wenn Ihr Licht durchgehend ausgeschaltet ist und die Rollläden dauerhaft heruntergelassen sind, ist dies ein klares Zeichen für ein leerstehendes Ojekt.
Einbrecher beobachten häufig bestimmte Häuser, bevor sie sich für einen Einbruch entscheiden.
Versuchen Sie also, Anwesenheit zu simulieren.
Dafür können Sie entweder Ihren Nachbarn bzw. einen Bekannten fragen, ob er regelmäßig die Rollläden hoch- und runterzieht und die Lichter ein- und ausschaltet.
Oder aber Sie verwenden Zeitschaltuhren, die dafür sorgen, dass das Licht zu bestimmten Uhrzeiten ein- und ausgeschaltet wird.
Mit einem Smart Home und einer Video-Überwachungsanlage, können Sie Ihr Haus von unterwegs aus digital überwachen.
Einbruchschutz Urlaub: Wer weiß von Ihrem Urlaub Bescheid?
Auch Kleinigkeiten, die Sie unbemerkt tun können, können Einbrecher darauf aufmerksam machen, dass Sie für eine Zeit lang nicht zuhause sind.
Dies könnten Posts auf Social-Media-Plattformen oder eine Nachricht auf Ihrem Anrufbeantworter sein.
Schalten Sie Ihren Anrufbeantworter am besten komplett aus, denn Einbrecher machen gerne Kontrollanrufe, bevor sie einsteigen wollen.
Lassen Sie von Ihrem Nachbarn die Mülltonne rausstellen, auch wenn sie nicht zwingen geleert werden muss.
Täter laufen nicht selten der Müllabfuhr hinterher und wo keine Mülltonne steht, sind Häuser oft unbewohnt.
Sorgen Sie für einen gepflegten Garten
Insbesondere für den Fall, dass Sie für eine sehr lange Zeit verreisen werden, sollten Sie dafür sorgen, dass sich jemand um Ihren Garten kümmert.
Denn wenn dieser nicht gepflegt ist, wissen Einbrecher direkt, dass Sie nicht zuhause sind.
Sie können eine Firma beauftragen oder Ihren Nachbarn bzw. einen Verwandten bitten, ab und zu Ihren Rasen zu mähen.
Bei Mietwohnungen: Wo ist Ihr Fußabtreter?
Dieser Tipp ist insbesondere für Großstädter relevant, die in eine Mietwohnung leben.
Manchmal kümmert sich ein Reinigungsdienst um die Reinigung des Hausflurs zu.
Beim Durchwischen wird die Fußmatte meist gegen die Tür gelehnt und nicht wieder zurückgelegt.
Sehen Einbrecher, dass Ihre Fußmatte bereits für eine längere Zeit an der Tür angelehnt ist, werden sie neugierig.
Lassen Sie Ihre Fußmatte während Ihrer Abwesenheit einfach in der Wohnung.
Einbruchschutz Urlaub: Kofferanhänger gut versteckt?
Nicht selten suchen sich Einbrecher am Flughafen ihre Objekte aus.
Jeder, der sich dort am Check-In Schalter befindet, ist meist auf dem Weg in den Urlaub.
Und was gibt es für einen Einbrecher Besseres, als einen Koffer mit Adressanhänger?
Platzieren Sie Ihre Adresse so, dass man sie nicht auf den ersten Blick erkennen oder mit dem Handy abfotografieren kann.
Solche „Späher“ gibt es übrigens auch an den Flughäfen und Hotels am Reiseziel.
Wertgegenstände sicher deponiert?
Durch Vorbeugung können Sie den Schaden so minimal wie möglich halten, falls es im schlimmsten Fall doch zum Einbruch kommen sollte.
Deponieren Sie Ihre Wertgegenstände, Dokumente, Autoschlüssel, Schmuck, Uhren, usw. in einem Home-Safe oder in einem Schließfach bei der Bank.
Er bietet dazu auch noch wirksamen Schutz vor Feuer.
Wichtige Unterlagen können Sie einscannen und an sich selbst per Mail zusenden.
So sind wichtige Ausweispapiere auch im Ausland immer zugänglich.
Das Gleiche gilt übrigens auch für Ihre Daten, die auf Computern, Laptops und Tablets gespeichert werden. Dabei ist für die Betroffenen nicht nur der Wert, sondern auch der Datenverlust bitter. Erstellen Sie also lieber ein Backup auf einer externen Festplatte.
Erstellen Sie eine Liste Ihrer Wertgegenstände
Sie sollten ein Verzeichnis aller Wertgegenstände führen, das an einem sicheren Ort außerhalb der eigenen vier Wände deponiert wird.
Im Schadensfall ermöglichen diese Angaben der Versicherung die schnelle und lückenlose Ermittlung der Schadenssumme.

Weitere Tipps für Ihre Sicherheit
-Verstecken Sie Ihre Schlüssel niemals außerhalb des Hauses, denn geübte Einbrecher kennen alle Verstecke.
Klar im Vorteil sind hier die modernen elektronischen Schließzylinder, die Sie auch ganz bequem mit einer Handy-App bedienen lassen.
-Bewahren Sie Ihre Hausschlüssel und Autoschlüssel, die Sie nicht benötigen, in Ihrem eigenen Safe auf.
Dieser sollte möglichst mit einer Zahlenkombination zu öffnen sein, so das eine vertrauenswürdige Person im Notfall darauf zugreifen könnte.
Das ist wichtig, wenn man im Urlaub wichtige Dokumente, wie beispielsweise eine Geburtsurkunde, benötigt.
-Rollläden sollten nur zur Nachtzeit und nicht tagsüber geschlossen werden. So signalisieren Sie nicht direkt Ihre Abwesenheit.
Hinterlassen Sie keine Abwesenheitsnotiz auf Ihrem Anrufbeantworter, schalten Sie besser eine Rufumleitung auf Ihr Handy.
-Bringen Sie keine Abwesenheitsnotiz an der Haustür oder Wohnungstür an.
-Wenn Sie z. B. ein Paket erwarten, informieren Sie besser einen vertrauenswürdigen Nachbarn.
-Bitten Sie Nachbarn, Freunde oder Familienangehörige, Ihren Briefkasten regelmäßig zu leeren, die Blumen zu gießen, die sichtbaren Rasenflächen zu mähen und ab und an in Ihrer Einfahrt oder auf Ihrem Parkplatz zu parken. So simulieren Sie Ihre Anwesenheit.
-Lassen Sie z. B. Gummistiefel vor der Haustür oder Wohnungstür stehen.
-Lassen Sie in verschiedenen Räumen immer mal wieder das Licht an- und ausgehen, entweder per Zeitschaltuhr oder via SmartHome gesteuert.
Mit diesen Tipps können Sie beruhigt Ihren Urlaub genießen, während Ihr Zuhause optimal geschützt ist.

Infotelefon:
23795 Bad Segeberg
Telefon: 0 45 51 / 99 55 16
61250 Usingen
Telefon: 0 60 81 / 68 74 83
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„Schöne Bescherung“
Albtraum Einbruch: Wie die Hamburger Polizei gegen Täterbanden kämpft.
Hier die Sendung vom 13.12. in Stern TV

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Darf die Haustür in Mehrfamilienhäusern abgeschlossen werden?
Eine Frage, die uns immer wieder von besorgten Menschen gestellt wird.
Besorgt sind die Einen, da sie große Angst haben in einem Brandfall nicht schnell genug das Haus verlassen zu können.
Besorgt sind aber auch die Anderen, da sie sich vor Einbrechern nicht sicher fühlen, wenn die Haustüre nicht abgeschlossen wird und quasi „offen“ steht.
Hier prallen also Menschen mit zwei verschiedenen Ängsten aufeinander, die Hausgemeinschaft spaltet sich in zwei Lager und der Interessenkonflikt ist vorgegeben.

Wann muss die Haustür abgeschlossen sein?
Grundsätzlich gilt: Es gibt keine klare gesetzliche Regelung, ob eine Hauseingangstür im Mehrfamilienhauses (nachts) abgeschlossen werden muss.
Viele ältere Mietverträge oder Hausordnungen enthalten sogar noch Klauseln, die ihre Mieter verpflichten, beispielsweise ab 22.00 Uhr die Haustür abzuschließen.
Manchmal wurde auch auf einer Eigentümerversammlung gemeinsam mit der Hausverwaltung ein Beschluß verfasst, der das Verschließen der Haustür vorschreibt, um den Einbruchschutzes zu erhöhen.
Wie ist denn die Rechtslage?
Bereits im Jahr 2015 hat das Landesgericht Frankfurt/Main (Urteil v. 12.05.2015, Az.: 2-13 S 127/12) entschieden, dass Haustüren von Mehrfamilienhäusern nicht abgeschlossen werden dürfen.
In diesem Fall hatte die Eigentümergemeinschaft in der Hausordnung mehrheitlich darüber abgestimmt, dass die Haustür nachts zwischen 22 Uhr abends und 6 Uhr morgens abgeschlossen werden soll.
Ein einzelner Mieter hatte jedoch dagegen geklagt.
Das Abschließen der Hauseingangstür führe zu einer erheblichen Gefährdung der Wohnungseigentümer und ihrer Besucher, begründet das Gericht seine Entscheidung.
Das Landesgericht Frankfurt/Main begründete sein Urteil damit, dass in Gefahrensituationen, zum Beispiel bei einem Brand, der Fluchtweg eingeschränkt wird.
Nicht jeder Hausbewohner oder Besucher hätten im Notfall einen Schlüssel griffbereit.
Letztendlich argumentierte der Richter, dass der Beschluss der Eigentümer zum Abschließen der Haustür nicht mehr einer ordnungsmäßigen Verwaltung entspreche, da im Notfall (z. B. im Falle eines Brandes) Menschenleben gefährdet werden.
Das Leben und die Gesundheit der Mieter und Bewohner sind wichtiger als die Sicherheit des Mietshauses.
Zudem wurde erklärt, dass ein Einbruch in der Regel keine Gefahr für Leib und Leben darstellt.
Auch die Feuerwehr bestätigt: Haustüren sind Notausgänge!
Ein Kernbestandteil des Brandschutzes von Gebäuden ist das Vorhandensein ausreichender Rettungswege und Fluchttüren, die von der Wohnung ins Freie führen.
Typischerweise ist das in den meisten Fällen die Hauseingangstür.
Doch was kann man tun?
Obwohl Haustüren von Mehrfamilienhäusern heute nicht mehr abgeschlossen werden dürfen, gibt es dennoch verschiedene Lösungen, um den Einbruchschutz zu verbessern:
Mehrfachverriegelung: Statt eines einzelnen Schlosses bietet eine Mehrfachverriegelung mehrere Verriegelungspunkte an der Tür.
Dies erhöht die Widerstandsfähigkeit gegenüber Aufbruchsversuchen.
Solche Schlösser gibt es auch in selbstverriegelnden Varianten und als elektrisches Motorriegelschloß.
Somit wäre die Haustür immer verschlossen und läßt sich beim Motorriegelschloß sogar von der Wohnung aus bequem mit einem Knopfdruck öffnen.
Die Schlösser müssen mit einer Anti-Panikfunktion ausgestattet sein, sodas sich die Haustür im Gefahrenfall jederzeit mit einem Handgriff öffnen läßt.
Die alte Haustür hat meist keine geprüfte Brandschutzzulassung und öffnet auch nach innen, wie das aktuell vorgeschrieben ist.
Hier wäre die Überlegung, evtl. das komplette Türelement mit der entsprechenden Technik auszutauschen.
Ob eine Umrüstung der vorhandenen Haustür jedoch überhaupt möglich ist, sollte vorher mit der örtlichen Feuerwehr abgeklärt werden.
Nach den Brandschutzvorschriften ist eine Umrüstung in der Regel zwar technisch möglich, aber grundsätzlich nicht zulässig, denn aus einer normalen Hauseingangstür wird kein geprüftes Feuerschutzelement.
Dennoch liegt vieles im Ermessen der Brandschutzbehörden und ist regional unterschiedlich.
Die Installation einer Videoüberwachung im Eingangsbereich kann für Einbrecher abschreckend wirken und bei der Identifizierung von Verdächtigen helfen.
Eine datenschutzkonforme Installation von Kameras mit Aufzeichnung ist rechtlich schwierig, da sich in Mehrfamilienhäusern immer mindestens eine Partei findet, die sich „beobachtet und ausspioniert“ fühlt.
Auch eine selbsttätige Datenlöschung nach beispielsweise 24 Stunden ist oft ein Problem, wenn sich Jemand in Urlaub befindet und den Einbruchschaden erst später bemerkt.
Konzentrieren Sie sich auf Ihren persönlichen Wohnbereich!
Völlig unabhängig von der Situation an der Haustür:
Da Ihr Versicherungsschutz erst an der eigenen Wohnungstür beginnt, ist es natürlich sinnvoll, diese Tür entsprechend abzusichern.
Sicherheitsbeschläge und -zylinder: Investieren Sie in hochwertige Sicherheitsbeschläge und -zylinder, die schwer zu manipulieren sind.
Achten Sie auf Zylinder mit Aufbohrschutz, Schutz vor Schlagtechniken oder Zieh- und Abreißschutz.
Lassen Sie ein Panzerriegelschloß montieren, das quer über die gesamte Türbreite reicht und beidseitig neben der Türzarge massiv im Mauerwerk verankert wird.

Alarm- und Meldeanlagen: Die Integration einer Alarmanlage kann bei unbefugtem Zutritt Alarm auslösen und Bewohner oder Sicherheitsdienste benachrichtigen.
Kombinieren Sie diese mit einer Überwachung der Fenster und weiteren Zugängen.
Nachbarschaftliche Aufmerksamkeit: Bitten Sie Ihre Nachbarn, auf verdächtige Aktivitäten zu achten und sich gegenseitig zu informieren.
Gemeinsam handeln: Sprechen Sie mit den anderen Bewohnern des Mehrfamilienhauses über die Sicherheitsmaßnahmen und schlagen Sie vor, gemeinsam den Einbruchschutz zu verbessern.
Bitte beachten Sie, dass diese Maßnahmen Hinweise für erhöhten Einbruchschutz sind, jedoch keine 100%ige Sicherheit garantieren.
Es ist ratsam, sich von einem Experten für Sicherheitstechnik beraten zu lassen und die örtlichen Bestimmungen bezüglich Einbruchschutz zu prüfen.